wer buddhas weg geht















wer buddhas weg geht
findet nicht zum illusionären glauben 
an die wiedergeburt
sondern zur befreienden erkenntnis 
der nichtwiedergeburt

wer buddhas weg geht
erkennt den wert und die bedeutung
dieses einen und einzigartigen lebens
und lebt es im bewusstsein
der endlichkeit

wer buddhas weg geht
hofft nicht auf ein paradies
weder auf ein irdisches
noch auf ein himmlisches
sondern lebt hier und jetzt

wer buddhas weg geht
sieht kein ich oder selbst
das den weg geht
sondern geht ihn selbstlos 
aufgrund der bedingungen

wer buddhas weg geht
macht sich keine illusionen 
über gestern und morgen
über zeit und ewigkeit
und auch nicht über die gegenwart

wer buddhas weg geht
lebt nicht in rosaroten träumen
und auf himmelblauen wolken
sondern in der dem leiden und dem tod
unterworfenen wirklichkeit des seins

wer buddhas weg geht
sucht nicht wellness 
und happy samsara 
sondern das erwachen 
aus dem albtraum 

wer buddhas weg geht
geht ihn im vergänglichen
leidunterworfenen
selbstlosen und 
bedingten sein

wer buddhas weg geht
lässt das vergängliche
leidunterworfene
selbstlose und bedingte sein
sein wie es ist

wer buddhas weg geht
nimmt das körperliche an wie es ist
nimmt die gefühle an wie sie sind
nimmt die geisteszustände an wie sie sind
nimmt die geistinhalte an wie sie sind

wer buddhas weg geht
geht ihn so