mut

mut zur freude am leben
lässt sich trefflich verweben
mit mut zur fürsorge im leiden
du kannst dich für beides entscheiden

das eine lebt vom anderen
und steht auf ihm als fundament
wirst du sie beide ehren
bleibt nichts ambivalent

fürsorglich sein macht freude
braucht nur ein bisschen mut
und bitte nicht vergeude
den mut als tunichtgut

der nach aussen stark will scheinen
cool und unverletzt
doch im innern lebt ein weinen
das dich mit mir vernetzt

so dass in dir wie auch in mir
eine stille stimme spricht
bitte sei ein kavalier
und verletz mich nicht

das ist die tiefste sehnsucht
in unser aller herzen
wir suchen nicht die flucht
vor herzeleid und schmerzen

doch wollen wir dem leid
mit fürsorge begegnen
denn das ist unser eid
dass wir die menschen segnen

denn nur der mensch der leidet
muss andre leiden machen
und nur wer mich beneidet
muss einen streit entfachen

ich will darauf verzichten
ich will frieden stiften
dafür brauch ich mut
dann wird alles gut

fürsorglichkeit und freude
die gehen hand in hand
sie sind als geistgebäude
für frieden der garant

und bist du noch so böse
hinter all deinem getöse
höre ich dein herz das spricht
ich bitte dich verletz mich nicht

diesen wunsch erfüll ich gerne
und sei es auch von ferne
wenn ich irgend kann
befrei ich selber mich vom bann

der leidenschaften gier und hass
uns beiden kommt das sehr zupass
vielleicht gelangen wir auf diese weise
heraus aus eingefahrenem geleise

und überwinden was uns quält
indem der lebensmut uns stählt
und uns fähig macht zu lieben
statt uns wieder zu bekriegen

fürsorglichkeit in leiden
müssen wir nicht meiden
sie als das wahre glück
führt uns zu uns zurück

sommersonntagmorgen

an einem sommersonntagmorgen
sitz ich zuhause ohne sorgen
lass die playlist laufen mit musik
von wille and the bandits nicht antik

wie sonst das meiste das ich höre
auf das es wonnig mich betöre
mit klängen aus den seventies
erleb ich mich im paradies

der blumenbekränzten kinder 
der gewalt und krieg überwinder
die die welt nicht ändern konnten
so sehr sie kämpften an allen fronten

einzelne sicher die fanden zur liebe
andere führte das kommerzgetriebe
aus dem vermeintlichen paradies hinaus
und sie bekannten geradeaus

dass sie nunmehr glaubten ans geld
ob das funktioniert sei dahingestellt
auf jeden fall sie wirken und werken
und ich weiss nicht ob sies bemerken

dass wie das paradies so auch das geld
und aller besitz vergänglich ist und
alles haben und sein sie nicht macht zum held
sondern eher zum sklaven und unterhund

der hechelnd nach anerkennung und macht
gerät in des abgrunds wege tiefe nacht
um schliesslich angelangt beim schweinetrog
zu erkennen dass der kommerz ihn belog

und dass nur die umkehr und abwendung
vom kapitalistischen weg und denken
ihn befreien kann aus der verbitterung
so dass er seinen schritt kann lenken

in eine neue freiheit in einen neuen frieden
die obschon vergänglich wie alles hienieden
ihn das leben lieben lässt ganz so wie es ist
denn weder geld noch liebe sind der antichrist

wenn etwas wichtig ist in diesem leben
für dich und mich dann ist das eben
die integration von dunkel und licht
und dafür schrieb ich soeben dies gedicht

lebenssoheit

wenn alles bedingt existiert
dann existiert auch jeder wille bedingt
der wille der sich ungeniert
und beschwingt erklärt als unbedingt

frei ausgehend von einem ich
unabhängig von allem drumherum
sieht das ich selbstherrlich
den willen als sein eigentum

und wähnt sich frei in allem wollen
ohne auch nur einmal klar zu sehen
welche freiheit einem demutsvollen
herzen möglich wäre zu geschehen

durch das erkennen der bedingtheit
in deren kontext das wollen sich entwickelt 
und das herz wär befreit von der geschäftigkeit
in die es sich als ich mit mein verwickelt

und so der illusion verfällt 
es gäbe einen freien willen
der sei das wahre selbst und dazu auserwählt
autonom und frei jeden herzenswunsch zu stillen

nur leider gibt es im realen geistesleben
keine besitzende und herrschende instanz
die als selbst sich identifizierend könnte streben
nach repräsentanz und dominanz

so lass ich los all mein verlangen
ergebe mich der unbeständigkeit
und übe mich in ruhigem empfangen
der lebenssoheit

getrennt verbunden

ich will keine grenzen ziehen
zwischen meiner und andern welten
nicht will ich deiner welt entfliehen
lieber möcht ich in ihr zelten

als gast für einen augenblick
mit meiner welt die deine nähren
mit dir teilen dein geschick
und mich in deiner welt bewähren

dazu muss ich deine welt nicht sehen
es genügt mich in sie einzufühlen
um dich zu verstehen
und so mein leiden abzukühlen

das leiden der getrenntheit
unserer erlebenswelten
von der nichts und niemand uns befreit
nur und sei es noch so selten

eine berührung
ein aufenthalt
eine führung
eine naturgewalt

die unsre welten kollidieren lässt
mal in schmerzen mal in lust
so dass der wind des geistes bläst
tief in unser beider brust

und uns leise rät
ihn nicht zu vergessen
und seine souveränität
sorgsam zu ermessen

im bewusstsein der vergänglichkeit
von berührung und naturgewalt
so dass jede ängstlichkeit
gerät in einen hinterhalt

und mir in meinem zelt in deiner welt 
unbeschadet und in frieden
wie dir in meiner welt in deinem zelt
ein erleben ist beschieden

das uns beide auferbaut und nährt
uns ermutigt und entzückt
und sich dergestalt bewährt
dass es unsern weg beglückt

und wir leichten fusses weiterwandern
wieder einmal abgekühlt
das eigne leiden wie auch das des andern
weil verbundenheit gefühlt

realisation

der dhamma die realisation der lehre buddhas
wird vom buddha selber als ein floss bezeichnet
das uns über den strom des leidens 
unter alter krankheit und tod 
zu tragen vermag

und immer wieder steige ich aus aus diesem floss
mitten im strom
im vertrauen auf meine eigene fähigkeit und kraft
das andere ufer schwimmend zu erreichen

aber bisher hat meine kraft noch nie ausgereicht dazu

deshalb entferne ich mich nie soweit weg vom floss
dass ich es nicht mehr sehen 
und schwimmend wieder erreichen könnte
um erschöpft und ausser atem 
mich wieder ein stück weit tragen zu lassen

es ist eine grosse freude zu erkennen 
dass der pfad zur befreiung 
auf dem alle buddhas gewandelt sind
stets da ist stets unverändert ist und stets offen ist 
für diejenigen die gewillt sind ihn zu beschreiten
(gampopa)

es gibt keine verurteilung für das verlassen des flosses
für das suchen und gehen anderer wege

jederzeit nimmt das floss dich wieder auf 
wenn du willig bist dich tragen zu lassen
jederzeit kannst du den weg des dhamma wieder betreten
und auf ihm ein stück weiter wandern

und jederzeit darfst du das floss wieder verlassen
um schwimmend dich zu erfreuen 
an deiner irdischen kraft
und jederzeit darfst du den weg wieder verlassen
um deinen orientierungssinn zu testen
im erforschen unbekannten geländes

du bist frei

lebenssatt

die zukunft 
wird zur gegenwart 
und entschwindet in die vergangenheit

so kommen auch wir aus der zukunft
werden zur gegenwart
und entschwinden in die vergangenheit

mein lebensziel liegt in der zukunft
es wird zum lebenssinn in der gegenwart
und erlischt in der vergangenheit

die wahre heimat ist 
das in der zukunft liegende ziel meines lebens
das von mir nie erreicht werden wird

aber von dieser zukunft 
von diesem lebensziel
von der wahren heimat her
lebe ich gegenwärtig
das heisst auftauchend schon versinkend
mein leben
und das ist der sinn

für diesen sinn
für dieses leben
mache ich mein herz zur sonne

und erlösche
lebenssatt

so viel freude so viel leid
so viel lust so viel schmerz
so viel gewinn so viel verlust
so viel liebe so viel hass
so viel licht so viel dunkel
so viel begehren so viel genügsamkeit

so viel von allem was dieses leben zu bieten hat
und ich esse und verdaue und esse und verdaue
immer hungrig und längst schon satt

ich begehre nach dem ziel
das als sinn der gegenwart
in diesem einen leben zu finden ist

für diesen sinn
für dieses leben
mache ich mein herz zur sonne

und erlösche
lebenssatt

wie wird ein herz zur sonne
die alles überstrahlt und erleuchtet
wenn nicht durch tiefe einsicht
in die selbstlosigkeit und bedingtheit des seins

denn
wer selber scheinen will wird nicht erleuchtet
und wird auch für niemand anderes zum licht

mit dem aufgeben des selbstbezogenen wollens 
ist das todlose verwirklicht
lehrte der buddha

für diesen sinn
für dieses leben
mache ich mein herz zur sonne

dieses regnende herz
das sich spiegelt
in tränenfeuchten augen

und erlösche
lebenssatt

aber eines ist es lebenssatt zu sein
ein anderes das leben satt zu haben

mit sechzig jahren bin ich vielleicht alt
aber wenn ich mir vorstelle
achtzig neunzig oder hundert jährig zu werden
dann habe ich noch zwanzig dreissig oder vierzig jahre vor mir
also noch einmal etwa die hälfte meines bisher gelebten lebens

das ist noch eine lange eine sehr sehr lange zeit
für einen menschen wie mich
der sich nach vollständigem erlöschen sehnt
nach erlösung befriedung befreiung vom sein

für einen menschen wie mich
der keine aufgabe mehr sieht für sich
in diesem leben

für einen menschen wie mich
der sich der aufgabe
die er vielleicht doch noch sieht
nicht gewachsen fühlt

für einen menschen wie mich
der sich vorstellt und wünscht
bereits getan zu haben was zu tun war
für diese welt

der aber täglich stündlich bemerkt dass dem nicht so ist
dass er sich mit dieser vorstellung
nur um seine aufgaben drückt
die darauf warten von ihm getan zu werden
und das erst noch freudig und fürsorglich

denn das ist dieses menschen der ich bin selbstanspruch
dass er den mut aufbringe zur freude am leben
und den mut zur fürsorge im leiden

am morgen bei der kurzen yoga übung
fühlen sich diese beiden mantren gut an
mut zur freude
fürsorge im leiden

wie sich so viele geistige einsichten sehr gut anfühlen
aber ebenso schlecht wenn sie im laufe des tages
an den mauern der alltäglichen seins zerschellen

dennoch bleibt die erlösung
das nirvana zu lebzeiten
das einzige ziel
der einzige sinn
für das weiterhin zu leben es sich für mich lohnt
es existiert keine alternative dazu für mich

es mag sein dass dieses ziel zusammenfallen wird
mit dem letzten atemzug den ich tun werde im sein
sollte es so kommen
dann wird mein letztes ein und ausatmen
unvergleichlich sein

die vollkommene versöhnung 
mit dem geborenwerden altern leiden und sterben
die vollkommene befriedigung und befriedung
die vollkommene befreiung

für diesen sinn
für dieses erleben
mache ich mein herz zur sonne

und erlösche
lebenssatt

gesättigt durch freude und leid
mich weder mit diesem noch mit jenem identifizierend
noch dieses oder jenes in besitz nehmend
als meine freude oder mein leid

freude ist da
leiden ist da
soheit ist

für diesen sinn
für dieses leben
mache ich mein herz zur sonne

und in alle ewigkeit gegenwärtig
auftauchend schon versunken
dennoch bleibend

leben
frei von ich frei von selbst
frei von mein und dein
todlos

nur eines stirbt
nur eines erlischt
nur dieser eine wahn
nur diese eine illusion
das selbst

wo ich noch leide
da leide ich unter dieser illusion
und an ihrem anspruch auf den freien willen
den es nicht gibt und nicht geben kann
da sich der wille aus bedingungen entfaltet
also bedingt entsteht
und vergeht

es ist nicht leicht und eine grosse herausforderung
die soheit des seins vollständig zu akzeptieren
aber ein anderer weg
zu innerem frieden und geistiger freiheit
ist mir nicht ersichtlich

für diesen sinn
für dieses erleben
mache ich mein herz zur sonne
und erlösche

lebenssatt

götterboten

ist der buddha dhamma 
ist die lehre des buddha der weg 
der mich dahin gebracht hat wo ich mich jetzt befinde

ist der ort an dem ich mich jetzt befinde ein leidfreier ort 
oder ist es ein erlösungsbedürftiger ort

am ehesten wohl ist es
ein immer wieder vom leiden frei werdender
und auch immer wieder erlösungsbedürftiger ort

und das ich das sich an diesem ort befindet
ist nichts anderes als dieser ort selber
und der ort trägt den namen erleben

es gibt erlöstes leidfreies erleben
und es gibt erlösungsbedürftiges leidvolles erleben

es gibt offensichtliches und extrem leidvolles erleben
und es gibt verborgenes und sehr subtiles leiderleben

und es gibt leiden das sich hinter glück verbirgt
das ist das hinterhältigste leiden
weil es wahrheit schönheit und freiheit verheisst
während dahinter lüge hass und sklaverei lauern

wir nennen dieses glück hinter dem sich leiden verbirgt
leben
und nur das sterben das aber untrennbar zum leben gehört nennen wir 
leiden

und wenn einer heute sagt leben ist leiden 
es ist ein und dasselbe 
dann wird er mitleidig belächelt
denn das darf nicht sein 
dass das leben als dem leiden unterworfen erkannt wird

alter krankheit und tod gelten unserer zeit und kultur als unwürdig

der mensch des wissenschaftlichen zeitalters schämt sich
dass er alter krankheit und tod noch nicht besiegt hat
aber er wird sie nie besiegen können niemals und das ist gut so
es wird ihn dereinst wieder demütig machen 
und vielleicht sogar wieder weise

der buddhismus nennt alter krankheit und tod die drei götterboten
götterboten die uns unsere grenzen aufzeigen 
und auch die wahre natur unserer existenz

ihre vergänglichkeit
ihre leidhaftigkeit
ihre substanzlosigkeit 

aber die menschliche verblendung sieht
vergängliches als unvergänglich
leidhaftes als leidfrei
substanzloses als substantiell 

und als das substanziellste von allem gilt uns unser selbst unser ich
das wollen wir um jeden preis bewahren verteidigen erhalten
und nicht wenige unter uns 
wollen ihr selbst nicht nur in diesem einen leben behaupten
sondern weit darüber hinaus für viele leben ja in alle ewigkeit

ich zitiere aus dem sutta nipata

als glück erkennen es die weisen
zunichtewerden dieses ichgebildes
der ganzen welt ist freilich dies zuwider
nicht aber denen die verstehen

was glück ist für die anderen
leidig nennts der weise
was leidig gilt den anderen
der weise weiss es als das glück

sie diese lehre die so schwer erkennbar
die einsichtslosen sind hierbei verwirrt

erbreich

meine eltern 
tauften mich auf den namen
ahd uodal richi
auf den auch schon 
mein vater
von seinen eltern
getauft worden war

der name ist altgermanisch 
und bedeutet
an erbe reich
oder auch
an heimat reich
in heutiger sprache
liest sich dieser name als
ulrich

reich an erbe und heimat zu sein
verschafft zuallererst ein gutes gefühl
verspricht sicherheit und freiheit

aber da ich mich 
weder in diesem dasein heimisch fühle
es also nicht als meine wahre heimat erkenne
noch mir irgendeines materiellen erbes bewusst bin
erlebe ich mich in dieser welt 
in keiner weise 
sicher und frei

in der welt doch nicht von der welt
hat sich einer der grossen der menschheit gesehen
und so sehe ich auch meine existenz

mein erbe und meine heimat
sind nicht von dieser welt
und auch nicht von irgendeiner anderen welt
sie sind nicht weltlich

ich lebe in dieser welt
von meinem erbe
und ich lebe in dieser welt
von meiner wahren heimat her

ich bin erbe einer nichtweltlichen heimat
eine nichtweltliche heimat ist mein erbe

erbe bin ich zu lebzeiten
ebenso reich an heimat
wenn auch im exil

da meine wahre heimat nichtweltlich
mein dasein hier aber ein weltliches ist
wird mein weltliches dasein
niemals in die wahre heimat eingehen
denn es ist nicht möglich
dass vergängliches 
unvergängliches 
erben kann

ich werde dereinst 
sterben 
im exil
reich an erbe
von dem ich gelebt 
und
reich an heimat
von der her ich gelebt 
haben werde

und mein erlöschen wird 
ohne worte
mit zwei der grossen der menschheit
sagen
getan ist was zu tun war
nichts weiteres für diese welt
es ist vollbracht

lebensabschnitt

ja heute beginnt 
ein neuer lebensabschnitt 
in uodals welt
so wie im grunde genommen
täglich stündlich minütlich 
in jedem augenblick
ein neuer lebensabschnitt beginnt
und ein alter endet
nicht nur in uodals
sondern in einer jeden welt

ichbinderichbin

buddhamitchristus
kennendwahrheitwahrheitsein
ichbinderichbin

schattenverurteilung

der gott ist das licht
die schattenverurteilung
das sterben des lichts

dunkle nacht

stiller suchender
in schreiender dunkler nacht
licht und leichtigkeit

todestrieboffenbarung

verlangen nach halt
todestrieboffenbarung
halt auf verlangen

fragmente

unbegrenztes sein
fragmente ohne ende
ein zwischenwerden

leidenschaft

durch die dunkle nacht
leidenschaft die leiden schafft 
betäubend machtlos

gesellentum

tanzende tannen
windiges gesellentum
rauschende nächte

verdunkelung

vor mir selber klar
in des lichts verdunkelung
frei und ohne arg

unvollkommenheit

unvollkommenheit
du nimmst sie nicht persönlich
sie ist was sie ist

kapitulation

am ende der macht
die kapitulation
gleichmutserkenntnis

gemeinschaftswandlung

gemeinschaftswandlung
menschen gehen und kommen
dankbar willkommen

harmonie

ruhe des körpers
harmonie der gefühle
freiheit des geistes

übung

dem tag begegnen
in die übung eintreten
frieden verströmen

erwachender geist

bewusstsein im schlaf
träumt von erwachendem geist
und erwacht ins sein

weg der mitte

erwachend sehen
den weg der mitte gehen
leitplanken schonen

zwielicht

sonnenuntergang
unentschiedenes zwielicht
abenddämmerung

elementwandel

liegestuhlsitzen
sonnenwärmeachtsamkeit
elementwandel

sonnenbeglückung

sonnenschneeglitzern
sonnenaufgangserschaudern
sonnenbeglückung

instinkt und vernunft

die fliege putzt sich
körperpflege am morgen
instinkt und vernunft

der kleine tod

auf rossen fliegen
in angst vor dem kleinen tod
die stille fliehen